• Besuch aus dem sächsischen Meerane

    Seit dem 6. September 1990, also einer Zeit zwischen Mauerfall und Vereinigung der beiden deutschen Staaten, besteht zwischen Lörrach und dem sächsischen Meerane eine Städtepartnerschaft. Zunächst war es das Ziel, mittels Amtshilfe die Meeraner Stadtverwaltung den bundesrepublikanischen Strukturen anzupassen. Schon bald kam es aber darüber hinaus zu kulturellen Kontakten und vielfältigen gegenseitigen Besuchen.

  • Geschichte

    Was den Menschen auszeichnet, ist nicht, dass er Geschichte hat, sondern dass er etwas von seiner Geschichte begreift.
    Carl Friedrich von Weizsäcker

    Wie lebten die Menschen in der Steinzeit? Wieso hatten die Ägypter eine Hochkultur? Was verdanken wir den Griechen und Römern? War das Mittelalter wirklich finster? Was bringt uns die Neuzeit Neues …?

    Das Fach Geschichte wird ab der 6. Jahrgangsstufe unterrichtet. Man orientiert sich zunächst an einer gewissen Chronologie – von der Frühgeschichte bis in die heutige Zeit.

    Ab der 10. Jahrgangsstufe werden verstärkt thematische Schwerpunkte gesetzt, z. B. „Europas Aufbruch in die Moderne“, und es stehen erneut das 19. und das 20. Jahrhundert im Vordergrund.

    Werte wie Toleranz und Demokratie sollten immer im Blickpunkt sein. Exkursionen wollen für ein vertieftes Verständnis sorgen, insbesondere die Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof.

    Lohnt sich das Abtauchen in mehr oder weniger weit zurückliegende Epochen? Ja, denn jeder Versuch, sich in andere Menschen (und Kulturen) hineinzuversetzen, kann gewinnbringend für Gegenwart und Zukunft sein: Wer die Rahmenbedingungen kennenlernt, innerhalb derer einzelne Menschen oder Gemeinschaften in der Vergangenheit lebten, kann ihr Handeln beurteilen und dann im Idealfall sich selbst hinterfragen und verantwortlich handeln.

    Deshalb geht es im Unterricht nie in erster Linie um Daten und Fakten: Die Beschäftigung mit der Geschichte erfolgt quellengestützt, problemorientiert und multiperspektivisch.

    Kann man wirklich alles verstehen, was heute in der Welt vor sich geht? Sicher nicht. Aber: Geschichte hilft!

  • Holocaust-Gedenktag 27. Januar 2017

    Am 27. Januar 1945 erreichte die Sowjetarmee auf ihrem Weg Richtung Westen die Konzentrationslager Auschwitz und befreite die überlebenden Häftlinge. Für viele endete damit ein jahrelanges Martyrium. Zur Erinnerung an die vielen Opfer des nationalsozialistischen Terrors ist der 27. Januar seit 1996 in Deutschland ein gesetzlich verankerter Gedenktag.

  • Schülergrabung in Kaiser-Augst

    „Ist das wirklich eine echte Grabung oder verstecken die da nur irgendwas?" Diese Sorge wurde den Schülerinnen und Schülern der 7c endgültig genommen:

  • Zeitzeugenprojekt der Klasse 8a

    Wie gelang die Integration zahlreicher Flüchtlinge und Vertriebene nach dem zweiten Weltkrieg?

    Angesichts der Tatsache, dass das Dreiländereck seit vielen Jahren Zuzugsgebiet ist und Menschen aus vielen Teilen Deutschlands und der Welt hier Arbeit und Heimat gefunden haben, ist es für die heutige Schülergeneration kaum mehr vorstellbar, dass es von „Hiesigen“ gegenüber Deutschen, die nach dem zweiten Weltkrieg aufgrund von Flucht und Vertreibung aus den Ostgebieten nach Lörrach kamen, massive Ressentiments und Ablehnung gab.