Schulgeschichte
| 1556 | Prof. Thomas Grynaeus, ev. Pf. zu Rötteln, deutsche Schule in Rötteln |
| Um 1556 | Theophil Grynaeus (Sohn) 1. Lateinische Roetelische Landschule |
| 1613 | Diakonus als Lehrer der Landschule; Fächer: L, Gr, Heb, Log, Rhet, Poesie und Musik |
| Pestepidemien während des 30jährigen Krieges; vorübergehender Untergang der Schule | |
| 1650 | 2. Neugründung der Schule als „Kapitelschule“ bei der Burg Rötteln, Markgraf Friedrich V. v. Baden-Durlach (einzige höhere Schule im bad. Oberland mit Lateinunterricht) – vorherige Grundausbildung in einer Lateinschule in Binzen |
| 1691 | Erwerb des Hauses Herrenstr. 10, 3. Gründung als Kapitelschule de novo (seit 1697) unter Dekan Weiniger: zwei Lehrer (praeceptores) unterrichten in zwei Klassen |
| 1715 | Einstellung eines dritten Lehrers, da die Schüler „in multis et omnibus aliquid, sed in toto nihil“ lernten; Erhebung der Kapitelschule zum fürstlichen Paedagogium (16-20 Schüler) |
| 1719 | Schulstatuten (umfassender Lehrplan); Ziel: Vorbereitung der Schüler für das Gymnasium in Durlach/Karlsruhe |
| 1737 | Rückgang der Schüler (9), drohende Schließung, erneuter Zulauf |
| 1759-61 | Umbau der Tabakmanufaktur Lörrach zum neuen Schulhaus |
| 1760 | 10.5. Geburt J. P. Hebels in Basel |
| 1761 | Umzug der Schule ins sog. „Schiff“ (bis 1960, heute Museum Burghof) |
| 1783-90 | Hebel Lehrer am Pädagogium, 34-60 Schüler, vier Lehrer |
| 1790 | Reformvorschlag Hebels: verstärkte Förderung der nichtstudierenden jungen Leute, ohne die Studierenden aufzuhalten |
| 1797 | Einquartierung von frz. Soldaten im Auditorium der Schule, Rückgang der Schülerzahlen |
| 1826 | 22.9. Tod Hebels in Schwetzingen |
| 1837 | Neuer Lehrplan aufgrund der Humboldtschen Reformen |
| 1854 | Instandsetzung des schadhaften Schulhauses: 115 Schüler, 5 Klassen |
| 1871 | Verstaatlichung der alten Kapitelschule; Umwandlung der Bürgerschule in ein sechsklassiges Realgymnasium; Leiter der Schule erstmals kein Geistlicher, sondern Altphilologe |
| 1881 | Erhebung des Pädagogium zu einem siebenklassigen Progymnasium, 162 Schüler |
| 1883 | Anschluss der Unter- und Oberprima = neunklassige Vollanstalt eines humanistischen Gymnasiums |
| 1900 | Erste Pläne zum Neubau des Hebelgymnasiums |
| 1926 | 100. Todestag Hebels = Namensgebung „Hebel-Gymnasium“ |
| 1942 | Gebäude wird Eigentum der Stadt |
| 1953 | Lörrach stellt Bauplatz für Neubau in der Baumgartnerstrasse zur Verfügung |
| 1958-60 | Neubau des Hebel-Gymnasiums an Stelle der früheren Handelsschule, Baumgartnerstrasse |
| 1973 | Bau einer Turnhalle |
| 1981 | Erweiterungsbau des Hebel-Gymnasiums: ca. 600 Schüler |
| 2006 | 450 Jahre Lateinische Roetelische Landschule 80 Jahre Hebel-Gymnasium (Namensnennung) |
| 2008 | 125 Jahre Humanistisches Gymnasium |
| 2010 | 50 Jahre Hebel-Gymnasium Neubau |
| 2015 | 300 Jahre Paedagogium |
















