Hebel Gymnasium Lörrach

    Donnerstag, 23. Februar 2012
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Schulgeschichte

 

1556 Prof. Thomas Grynaeus, ev. Pf. zu Rötteln, deutsche Schule in Rötteln
Um 1556 Theophil Grynaeus (Sohn) 1. Lateinische Roetelische Landschule
1613 Diakonus als Lehrer der Landschule; Fächer: L, Gr, Heb, Log, Rhet, Poesie und Musik

Pestepidemien während des 30jährigen Krieges; vorübergehender Untergang der Schule
1650 2. Neugründung der Schule als „Kapitelschule“ bei der Burg Rötteln, Markgraf Friedrich V. v. Baden-Durlach (einzige höhere Schule im bad. Oberland mit Lateinunterricht) – vorherige Grundausbildung in einer Lateinschule in Binzen
1691 Erwerb des Hauses Herrenstr. 10, 3. Gründung als Kapitelschule de novo (seit 1697) unter Dekan Weiniger: zwei Lehrer (praeceptores) unterrichten in zwei Klassen
1715 Einstellung eines dritten Lehrers, da die Schüler „in multis et omnibus aliquid, sed in toto nihil“ lernten; Erhebung der Kapitelschule zum fürstlichen Paedagogium (16-20 Schüler)
1719 Schulstatuten (umfassender Lehrplan); Ziel: Vorbereitung der Schüler für das Gymnasium in Durlach/Karlsruhe
1737 Rückgang der Schüler (9), drohende Schließung, erneuter Zulauf
1759-61 Umbau der Tabakmanufaktur Lörrach zum neuen Schulhaus
1760 10.5. Geburt J. P. Hebels in Basel
1761 Umzug der Schule ins sog. „Schiff“ (bis 1960, heute Museum Burghof)
1783-90 Hebel Lehrer am Pädagogium, 34-60 Schüler, vier Lehrer
1790 Reformvorschlag Hebels: verstärkte Förderung der nichtstudierenden jungen Leute, ohne die Studierenden aufzuhalten
1797 Einquartierung von frz. Soldaten im Auditorium der Schule, Rückgang der Schülerzahlen
1826 22.9. Tod Hebels in Schwetzingen
1837 Neuer Lehrplan aufgrund der Humboldtschen Reformen
1854 Instandsetzung des schadhaften Schulhauses: 115 Schüler, 5 Klassen
1871 Verstaatlichung der alten Kapitelschule; Umwandlung der Bürgerschule in ein sechsklassiges Realgymnasium; Leiter der Schule erstmals kein Geistlicher, sondern Altphilologe
1881 Erhebung des Pädagogium zu einem siebenklassigen Progymnasium, 162 Schüler
1883 Anschluss der Unter- und Oberprima = neunklassige Vollanstalt eines humanistischen Gymnasiums
1900 Erste Pläne zum Neubau des Hebelgymnasiums
1926 100. Todestag Hebels = Namensgebung „Hebel-Gymnasium“
1942 Gebäude wird Eigentum der Stadt
1953 Lörrach stellt Bauplatz für Neubau in der Baumgartnerstrasse zur Verfügung
1958-60 Neubau des Hebel-Gymnasiums an Stelle der früheren Handelsschule, Baumgartnerstrasse
1973 Bau einer Turnhalle
1981 Erweiterungsbau des Hebel-Gymnasiums: ca. 600 Schüler
2006 450 Jahre Lateinische Roetelische Landschule
80 Jahre Hebel-Gymnasium (Namensnennung)
2008 125 Jahre Humanistisches Gymnasium
2010 50 Jahre Hebel-Gymnasium Neubau
2015 300 Jahre Paedagogium

 

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